Die Ausstellung „Ganz nah dran“ zeigt, wie sehr unsere Wahrnehmung davon abhängt, wie wir auf Dinge schauen. In den Reihen „Durchblicke“, „Schwarz-Weiß“ und den Arbeiten aus dem Lodhi Art District haben sich die Schülerinnen der Klassen 11 und 12 bewusst mit ungewöhnlichen Perspektiven beschäftigt. Fotografien durch Öffnungen oder von sehr nahen Details lassen vertraute Orte plötzlich fremd wirken. Besonders in den Schwarz-Weiß-Bildern rücken Strukturen, Licht und Schatten in den Vordergrund und machen Dinge sichtbar, die man sonst übersieht. Im Gegensatz dazu stehen die farbintensiven Aufnahmen aus dem Lodhi Art District, bei denen durch Nähe und neue Blickwinkel die Wirkung von Farben und Formen deutlich wird. Die Fotografien wurden zudem in unterschiedlichen Größen und auf verschiedenen Höhen präsentiert, sodass die Betrachterinnen ihre Perspektive immer wieder verändern und teilweise ganz nah herantreten mussten. Die Ausstellung macht klar, dass sich selbst Alltägliches verändern kann, wenn man genauer hinsieht. Sie lädt dazu ein, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und bewusster zu schauen. Die Vernissage war ein voller Erfolg und stieß bei den Besucher*innen auf große Begeisterung.





