Im Schuljahr 2025/2026 setzte die Deutsche Botschaftsschule New Delhi ihre Schulentwicklung kontinuierlich fort. Begleitet wurde dieser Prozess von Frau Demeyere und Frau Faber, den Beauftragten für das Pädagogische Qualitätsmanagement (PQM). Mit Blick für das Ganze sorgten sie dafür, dass vereinbarte Ziele im Unterricht und im Schulleben nicht nur verfolgt, sondern auch gemeinsam weitergedacht wurden.
Pädagogisches Qualitätsmanagement versteht sich dabei nicht nur als organisatorischer Rahmen, sondern als gemeinsamer Prozess, der die konzeptionelle Weiterentwicklung der Schule vorantreibt.
Die Schulentwicklungsgruppe bildet hierzu das zentrale Gremium dieser Arbeit. In ihr kommen Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der Schule zusammen: die PQM-Beauftragten, die Sprecherinnen und Sprecher der Arbeitsgemeinschaften, Mitglieder des Vorstands, des Elternbeirats, der Schülervertretung sowie der Verwaltung.
Diese Zusammensetzung ermöglicht es, unterschiedliche Perspektiven einzubringen und Entwicklungen gemeinsam zu gestalten. Entscheidungen und Vorhaben werden so auf eine breite Basis gestellt und im Austausch reflektiert.
Grundlage der Arbeit stellte der Aktionsplan 2023 bis 2026, sowie der Maßnahmenplan für das aktuelle Schuljahr, welche die inhaltlichen Schwerpunkte der Schulentwicklung festlegen, dar. In den Arbeitsgemeinschaften Sprachbildung, Medien- und Methodenkonzept, Eigenverantwortliches Lernen sowie Beratungskonzept wurde dazu an konkreten Themen gearbeitet.
So ist die AG Beratungskonzept dabei aus der früheren AG Schutzkonzept hervorgegangen und hat ihren Aufgabenbereich erweitert. Neben schulinternen Strukturen rückt insbesondere die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern in Indien und Deutschland in den Fokus.
Ziel ist es, Beratungsangebote auszubauen, zu vernetzen und für Schülerinnen und Schüler unserer Schule sowie Eltern zugänglich zu machen.
Mit der Fertigstellung des Seiteneinstiegskonzepts im vergangenen Schuljahr hat die AG Sprachbildung einen wertvollen Schritt erreicht. Das Konzept bietet eine klare Orientierung für die Aufnahme neuer Schülerinnen und Schüler. Ein Flyer wird die wichtigsten Inhalte künftig auch für Eltern und Interessierte übersichtlich zusammenfassen und den Einstieg in unsere Schule erleichtern.
Auch die AG Medien- und Methodenkonzept hat ihre Arbeit fortgesetzt. Neben der Weiterentwicklung digitaler Unterrichtsstrukturen stand insbesondere die Überarbeitung des Methodenkonzepts im Fokus, welches im Laufe des Schuljahres aktualisiert wurde.
Ziel war es, ein verbindliches Fundament für methodisches Arbeiten im Unterricht zu schaffen, das sowohl analoge als auch digitale Lernformen sinnvoll integriert.
Mit der Frage, wie selbstständige Lernprozesse gestärkt werden können, hat sich die AG Eigenverantwortliches Lernen beschäftigt. Dabei ging es sowohl um konkrete Methoden im Unterricht als auch um die Entwicklung von Strukturen, die Schülerinnen und Schüler zu eigenständigem Arbeiten befähigen. Die Ergebnisse dieser Arbeit fließen schrittweise in den Schulalltag ein.
Die Schulentwicklungsgruppe behält hier den Überblick, bringt Ergebnisse zusammen und überprüft regelmäßig, welche Maßnahmen sich bewährt haben. So bleibt die Schulentwicklung in Bewegung und kann auf neue Anforderungen reagieren.
Wesentlich ist dabei auch die Beteiligung der Schülervertretung. Sie bringt die Sichtweisen der Schülerschaft ein und gestaltet Entwicklungen aktiv mit. Dadurch wird deutlich, dass Schule ein gemeinsamer Raum ist, den alle mitverantwortlich gestalten.
Insgesamt zeigt sich, dass Schulentwicklung vom Engagement vieler Beteiligter lebt.
Das Pädagogische Qualitätsmanagement bietet dafür einen verlässlichen Rahmen, die Schulentwicklungsgruppe und die Arbeitsgemeinschaften füllen ihn mit Leben. Gemeinsam arbeiten sie daran, unsere Schule weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten.





