Gesundheit und Sicherheit

Gesundheit

Das Leben auf dem indischen Subkontinent erfordert eine erhöhte Wachsamkeit hinsichtlich des eigenen körperlichen und seelischen Wohlbefindens. Kennt man die wichtigsten gesundheitlichen Gefahren, sind Infektionen und Unfälle gut vermeidbar. 
Die Deutsche Botschaft hat einen umfangreichen Ratgeber für Prophylaxe und Verhaltensweisen im Falle von Erkrankungen herausgegeben "Willkommen in Indien", den wir hiermit weiterempfehlen.
Links zu den allgemeinen Gesundheitshinweisen:
 

  •     Läuse, mit dem Regionalarzt Dr. Meyer abgestimmte Broschüre
  •     Hand-Fuss-Mundkrankheit, LINK: AA Gesundheitsdienst -
        Merkblatt für Beschäftigte und Reisende - Hand-Fuß-Mundkrankheit

Feinstaub

Die Feinstaubbelastung der Luft in New Delhi ist weiterhin ein großes Problem. Die Frage nach dem richtigen Umgang mit dem Thema und nach den möglichen Konsequenzen beschäftigen die Schulgemeinschaft intensiv seit November 2013 in allen Gremien. Beratungen mit den Schulleitern der Region, die mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind, haben stattgefunden. Konsultierte Ärzte und Experten haben zumindest bei manchen Detailfragen unterschiedliche Meinungen, so dass die Entscheidungen der Schule letzten Endes von unterschiedlichen Rechercheergebnissen, den objektiv feststellbaren Fakten vor Ort, unseren durch Lehrpläne festgelegten Erziehungsziele und den Wünschen der Eltern beeinflusst werden. Den „Stein der Weisen“ dabei zu finden und allen Aspekten gleichermaßen gerecht zu werden, ist nahezu unmöglich. Eine erste Maßnahme war nach intensiven Diskussionen in der Schulgemeinschaft die Festlegung der Luftqualitätsregelung im Schuljahr 2013/14. Im Schuljahr 2014/15 wurde im Hauptgebäude, im Schuljahr 2015/16 im Kindergartengebäude eine zentrale Luftreinigungsanlage installiert.

Stand der Diskussion und die derzeit geltenden Regelungen

1. Wir, die Schule, müssen uns zwischen zwei Übeln entscheiden: zum einen haben unsere Kinder ein großes Bewegungsbedürfnis, dem wir in der Schule Rechnung tragen wollen und müssen, zum anderen hat eine intensive körperliche Belastung, wie sie z.B. im Sportunterricht beim Ausdauertraining vorkommen kann, negative Auswirkungen auf die Gesundheit. 

2. Mit den Grenzwerten für Teilchen von 2,5 Mikrometer, wie sie z.B. an den Schulen in Peking und Shanghai festgelegt sind könnten wir z.B. ab Mitte November bis Mitte Februar überhaupt keinen Sportunterricht durchführen und müssten die Schüler immer im Schulgebäude halten.

3. Luftqualitätsregelung:  Die aktuellen Feinstaubwerte der Amerikanischen Botschaft für Chanakyapuri werden mehrmals am Tag kontrolliert und der Schulgemeinschaft über eine "Ampelanzeige" am allgemeinen Schülerinformationsbrett mit den folgenden Anweisungen kommuniziert: 

 

  • ab 250 Mikrogramm können Eltern entscheiden, dass ihre Kinder am Sportunterricht nicht teilnehmen
  • bis 300 Mikrogramm/Kubikmeter Luft machen wir regulären Sportunterricht 
  • zwischen 300 und 450 Mikrogramm verzichten wir im Sportunterricht auf Belastungen 
  • bei Werten über 450 Mikrogramm werden die Klassen/Gruppen im Gebäude beschäftigt.


4. Sollte ein Kind wegen der Feinstaubbelastung aus gesundheitlichen Gründen generell am Sportunterricht nicht teilnehmen können, bitten wir die Eltern, dem Schulleiter ein ärztliches Attest darüber zukommen zu lassen. 


Stand Juni. 2016 

In allen Fragen der Feinstaubbelastung der Luft halten wir die Eltern über den Elternbrief auf dem Laufenden.

 

 

Sicherheit

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